Zur Auswahl des richtigen Zylinders sind einige grundsätzliche Angaben wie Kraft und Hub unerlässlich. Weitere erforderliche Angaben wären die Ausfahrgeschwindigkeit und die eingefahrene Bauhöhe.
Die Auswahl wird anschließend durch die Wahl der Kolbenrückzugsart ergänzt.
In diesem Fall wird der Kolben durch die angehobene Last (oder durch eine externe Kraft) zurückgedrückt.
Die Mindestkraft für den Rückhub des Kolbens beträgt ca. 0,2% der nominalen Druckkraft des Zylinders.
Diese Zylinder stellen die preiswerteste Lösung mit der geringsten Bauhöhe dar und sind für sporadische Einsätze geeignet, bei der die Rückhubgeschwindigkeit kein Problem darstellt. Diese Bauart wurde für die Baureihen CGG, CGR und CGS gewählt.
In diesem Fall übernimmt eine im Kolben integrierte vorgespannte Rückzugsfeder den Rückzug des Kolbens. Diese Bauart ist bei nicht permanenten Betrieb, z.B. Reparaturwerkstätten, aufgrund der einfachen Anwendung vorzusehen. Diese Konstruktionsart wurde bei den Bauhreihen CMC, CMF, CMI, CML, CMP, CMT gewählt.
In diesem Fall wird Hydrauliköl auf die Kolbenstangenseite gepumpt und somit der Kolben hydraulisch zurückgedrückt. Diese Lösung ergibt einen raschen Kolbenrückzug für häufige Einsätze, wie z.B. kleine Produktionsserien. Bei Hubanlagen ermöglicht der Einsatz dieser Zylinderart das kontrollierte Absenken der Last durch den Einsatz von entsperrbaren Rückschlagventilen und Rohrdrosselrückschlagventilen. Der Druck im Rückhubbereich (Zugseite) kann auf einen niedrigeren Wert eingestellt werden, wenn die Zugkraft lediglich zum sicheren Zurückdrücken des Kolbens verwendet werden soll. Diese Bauart wurde in den Baureihen COF, COI, COS realisiert. Die Zylinder können auch beidseitig mit vollem Betriebsdruck belastet werden, wenn eine Zugkraft benötigt wird. In diesem Falle sind die Zylinder mit Anschlussgewinde oder Zubehörteilen ausgerüstet. Diese Konstruktionsart wurde bei der Baureihe COD und COS vorgesehen.













